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Ich lese viel, ebenso viel generiert die Maschine, ich schäme mich, denn ich lese es dennoch. Es ist an mich angepasst, so möchte ich es lesen, so verstehe ich es, es fühlt sich so richtig gut an. Aber ich verliere meinen Stil. Ist das wichtig? Er ist generisch, das was ich lese, könnte imitieren, wen auch immer ich möchte, sogar mich selbst, aber er ist leer, Hülle und fühlt sich genau danach an. War ich auch nur Hülle? Ich vertraue den Sätzen nicht, aber ihrer Information, ohne Intention könnten sie alles bedeuten, ihre Wahrheit versuche ich statistisch zu verstehen, probabilistisch, warum wurde dieser Satz gewählt und kein anderer? Es ist gut, logisch, weiß was relevant ist, was nicht. Aber ich möchte es selbst entscheiden, in der Sache nur, überfüllt mit Details, im Exzess kann ich entscheiden, was relevant ist, für mich, und das Gefühl bekommen, was sich nicht sofort in Sprache fassen lässt. Texturen in Seiten, Magazinen, Farben im Wikipedia Artikel, das Suchfeld, die Maske, das unnötige Drumherum, eine Landkarte die überhaupt erst sich im Denken widerspiegeln kann. Der Markdown Text ist äquiformatiert, vorhersehbar und vertraut, in der Darstellung gleichmäßig, die Worte austauschbar.


Der Morgen ist wunderschön, es strahlt die Sonne, die Äste ummantelt von Eis und ein fester, kristallener Schnee bedeckt die Straßen. Nackte Baumkronen weichen den eindrucksvollen Eisblättern, welche die Höhe der Bäume aus dem Winterschlaf erwachen lassen. Kaum hell, ist es wieder dunkel, wie ich durch die Häuserreihen, unterbrochen durch kleine Gärten, stolziere – ein Handschuh an, den anderen nicht. Links schnuppert der Hund im Schnee, sein Fell zart und mittlerweile fein weiß gepunktet. Immer wieder schaut er zu mir auf.1 Man kann kaum von Frühling sprechen, doch singen die Vögel und ich erwache nur träge aus kurzen Träumen von lang vergangenen Tagen. Ich schaue direkt in die Sonne und staune, ich lebe wohl noch einen Tag weiter.


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