Winterspaziergang
Der Morgen ist wunderschön, es strahlt die Sonne, die Äste ummantelt von Eis und ein fester, kristallener Schnee bedeckt die Straßen. Nackte Baumkronen weichen den eindrucksvollen Eisblättern, welche die Höhe der Bäume aus dem Winterschlaf erwachen lassen. Kaum hell, ist es wieder dunkel, wie ich durch die Häuserreihen, unterbrochen durch kleine Gärten, stolziere – ein Handschuh an, den anderen nicht. Links schnuppert der Hund im Schnee, sein Fell zart und mittlerweile fein weiß gepunktet. Immer wieder schaut er zu mir auf.1 Man kann kaum von Frühling sprechen, doch singen die Vögel und ich erwache nur träge aus kurzen Träumen von lang vergangenen Tagen. Ich schaue direkt in die Sonne und staune, ich lebe wohl noch einen Tag weiter.
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